BME-Region Freiburg - Südbaden

Das Stichwort „Einkauf 4.0" ist in aller Munde. Die Automatisierung der operativen Einkaufsprozesse steht entsprechend bei vielen Unternehmen derzeit ganz oben auf der Agenda. Doch nicht alle Digitalisierungsprojekte sind von Erfolg gekrönt. Viele scheitern daran, dass die technische Anbindung zu aufwändig, zu teuer oder aus Sicht der Lieferanten schlicht nicht attraktiv genug ist. B2B-Lösungen auf der Basis modernster App-Technologien können Abhilfe schaffen.

Es ist die seit Jahren immer gleiche Frage, die Einkaufsmanager umtreibt: Wie motiviere ich meine Lieferanten, sich elektronisch anzubinden? Ihr liegt die im Grundsatz unstrittige, häufig aber nicht konsequent umgesetzte Überzeugung zugrunde, dass eine Automatisierung nur dann spür- und messbare Vorteile bringt, wenn möglichst viele Lieferanten mitmachen.

Einkauf 4.0 funktioniert nämlich nur, wenn sich mindestens die meisten Lieferanten daran beteiligen – auch die kleineren. Dabei erwarten diese, dass der mit der Anbindung verbundene Aufwand so gering wie möglich ist. Es sollen auch keine Kosten entstehen und vor allem dürfen die Abläufe auf Lieferantenseite nicht betroffen sein. Kurz: Die Anbindung muss also vor allem einfach sein.

Traditionelle Techniken wie zum Beispiel EDI, OCR oder Lieferantenportale genügen diesen Anforderungen jedoch nur selten. Entweder sind sie – wie bei EDI – zu komplex und damit auch oft sehr teuer, oder sie bieten den Lieferanten keinen Nutzen (wie OCR). Portale bürden die Last der Dateneingabe ganz den Lieferanten auf und sind deswegen bei diesen besonders unbeliebt.

Die Präsentation soll zeigen, dass eine schnelle und unkomplizierte Anbindung von Lieferanten nicht nur möglich ist, sondern dass viele Lieferanten hoch motiviert sind, solche Anbindungslösungen auch zu realisieren. Sie beleuchtet daher zunächst die Problemstellung im Detail und auch anhand eines konkreten Falls eines mittelständischen Fertigungsunternehmens, welches durchaus übertragbar auf viele andere Branchen und Firmen ist. Im Anschluss werden dann die technischen Lösungsmöglichkeiten, die auf modernen App-Technologien basieren, aufgezeigt und es wird wiederum anhand von Fallbeispielen nachgewiesen, dass damit ein Einstieg in den Einkauf 4.0 mit digitalisierten Belegflüssen und automatisierten operativen Abläufen heute bereits mit vergleichbar geringem Aufwand möglich ist.


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